Wasserklänge

Bildteppich Wasserklänge, 2004.
135 x 135 cm. Leinen, Seide, Baumwolle, Glas auf Seide und Leinen.

Wasserklänge

Es gibt Momente, die man eher fühlen als sehen muss.
Ich bin im wachsenden Maß mehr an Dingen, die ich höre, als an Dingen, die ich sehe, interessiert. Eigentlich liegt diese Einsicht schon lange zurück wie auch die Darstellung der Wasserklänge lange zurück liegt.

Das Werk befindet sich in Privatbesitz.

Es gibt Momente, die man eher fühlen als sehen muss.
Ich bin im wachsenden Maß mehr an Dingen, die ich höre, als an Dingen, die ich sehe, interessiert. Eigentlich liegt diese Einsicht schon lange zurück wie auch die Darstellung der Wasserklänge lange zurück liegt.

Ich lebte lange direkt am Meer, daneben floss der Fluss ins Meer. Zwei völlig verschiedene Melodien, die ich aber nie auf einem Bild zusammen brachte.

Nach der rotbraunen Form wird immer gefragt. Denken wir an das Geräusch, wenn Wasser auf einen Fremdkörper trifft. Geräusche und Zeichen der Abnutzung, der Vergänglichkeit, sind dem Glas übertragen.
Die fadenähnliche Feinheit des Glases gibt das Gefühl der Illusion des Flüchtigen.
Glas und Sand (am unteren Rand) können gleichzeitig Bildträger und ästhetisches Element, sozusagen Farbe, sein. Außerhalb des Kreislaufes, Zeichen der Gesänge der Wale (rechts) und die Schwingungen des Wassers (links).
Es sind die gleichen Ornamente, wie die Schwingungen der Pflanzen: vierfach, fünffach, sechsfach, siebenfach und unendliche.